05.10.2026 – Schwarzwildgewöhnungsgatter Louisgarde

Haya und Hägar v. d. Hardhöhe

Erste Begegnung mit Schwarzwild

 

Haya und Hägar v. d. Hardhöhe im Schwarzwildgewöhnungsgatter Louisgarde

Am 27. September 2026 stand für zwei unserer jüngsten Deutsch-Drahthaar ein ganz besonderer Ausbildungstag auf dem Programm: Gemeinsam mit *Haya und Hägar v. d. Hardhöhe*, beide gerade einmal 17 Wochen alt, ging es in das Schwarzwildgewöhnungsgatter Louisgarde.

 

Der Gatterbesuch war, wie gewohnt, vom VDD Hessen hervorragend organisiert. Bei strahlendem Sonnenschein und kaiserlich blauem Himmel sollten die beiden Junghunde erstmals unter kontrollierten Bedingungen an Schwarzwild herangeführt werden. Die Gattermeister erwarteten uns bereits bestens gelaunt und begleiteten die jungen Hunde gewohnt professionell und mit viel Erfahrung durch ihre ersten Begegnungen.

 

Den Anfang machte Haya. Bereits im Welpengewöhnungskorridor zeigte sie einen ausgeprägten Vorwärtsdrang. Sie arbeitete anhaltend und mit kräftigem Laut, sodass der Gattermeister entschied, die junge Hündin im nächsten Schritt direkt im Gatter an die Sauen zu lassen.

 

Auch dort zeigte sich Haya absolut unerschrocken. Mit starkem Vorwärtsdrang und anhaltendem Laut nahm sie die Arbeit am Schwarzwild auf. Selbst eine deutliche Scheinattacke der Sauen beeindruckte die junge Hündin kaum – sie setzte ihre Arbeit entschlossen fort.

Anschließend war Hägar an der Reihe. Auch der junge Rüde zeigte sich im Welpengewöhnungskorridor unerschrocken und interessiert. Als der Gattermeister die Sauen in Bewegung brachte, brachen bei ihm sprichwörtlich alle Dämme: Hägar ging entschlossen vorwärts und gab ausdauernd Laut. Aufgrund dieses Verhaltens durfte auch er den nächsten Schritt machen und unmittelbar im Gatter an den Sauen arbeiten.

Dort bestätigte Hägar den zuvor gewonnenen Eindruck. Auch er zeigte sich mutig, arbeitsfreudig und mit anhaltendem Laut.

 

Warum die frühe Gewöhnung so wertvoll ist

Das frühzeitige Heranführen junger Jagdhunde an Schwarzwild ist ein wichtiger Bestandteil einer verantwortungsvollen Ausbildung. Im Welpengewöhnungskorridor können die jungen Hunde Schwarzwild zunächst über Witterung, Anblick und Bewegung kennenlernen. Unter der fachkundigen Begleitung erfahrener Gattermeister lässt sich dabei früh erkennen, welches Interesse und welche natürlichen Anlagen ein Hund mitbringt.

Im Gatter können die Hunde unter kontrollierten und tierschutzgerechten Bedingungen Erfahrungen mit wehrhaftem Wild sammeln. Dabei geht es keineswegs darum, einen Hund möglichst kompromisslos oder bedenkenlos nach vorne gehen zu lassen. Ein zuverlässiger Schwarzwildhund benötigt neben Finderwillen, Selbstständigkeit und anhaltendem Laut ebenso Verstand, Respekt vor dem Wild und die Fähigkeit, einen angemessenen Abstand zu halten. Mut allein genügt nicht – entscheidend ist eine sichere und überlegte Arbeitsweise.

Auch für die Hundeführer ist ein solcher Gatterbesuch von großem Wert. Sie lernen, das Verhalten ihres Hundes besser einzuschätzen, seine Anlagen zu erkennen und die weitere Ausbildung individuell darauf abzustimmen. Jeder junge Hund entwickelt sich dabei in seinem eigenen Tempo. Die einzelnen Ausbildungsschritte werden deshalb stets an das Verhalten und den jeweiligen Entwicklungsstand des Hundes angepasst.

 

Ein vielversprechender Anfang

Mich persönlich hat besonders die große Entschlossenheit von Haya überrascht. Bereits in diesem jungen Alter zeigte sie sehr deutlich, dass sich Genetik nicht verleugnen lässt. Aber auch Hägar überzeugte mit seinem mutigen und entschlossenen Auftreten.

Natürlich war dieser Tag lediglich ein erster Einblick und noch keine fertige Arbeit am Schwarzwild. Der nächste Ausbildungsschritt wird darin bestehen, beide Junghunde einzeln und zunehmend selbstständig im Gatter arbeiten zu lassen: *suchen, finden und ausdauernd Laut geben*.

Ein herzliches Dankeschön gilt dem VDD Hessen für die hervorragende Organisation sowie den Gattermeistern für ihre professionelle, fachkundige und ausgesprochen freundliche Begleitung. Für Haya und Hägar war es ein lehrreicher und vielversprechender erster Ausbildungstag am Schwarzwild.

 

Besuch des Schwarzwildgatters in Bad Mergentheim

Deutsch Drahthaar Hessen

Besuch des Schwarzwildgatters in Bad Mergentheim.

Plätze sind begrenzt!

 

Anmeldung per email an yvonne.scoggins@drahthaar-hessen.de oder whats app 0151 18 35 90 55

Die Gattergebühr wird vor Ort in bar gezahlt.

Für die Bereitstellung eines Richters bitten wir um Überweisung von 20 Euro

auf das VDD Hessen Konto

VB Mittelhessen

IBAN: DE48 5139 0000 0011 6719 00
Erst mit Zahlung der Gebühr ist der Platz fest gebucht.

 

Datum Uhrzeit Hunde
26.04.2026 10:00 10
27.09.2026 08:30 10
18.10.2026 08:30 10


Damit Desinfektionslösung und Seifenlösung am Übungstag rechtzeitig vorbereitet werden können, müssen die Hundeführer/innen bereits bei der Reservierung mitteilen, ob Sie aus einer ASP Restriktionszone kommen.

 

Bitte beachten Sie, dass es sich bei der Zeitangabe um eine 'Richtzeit' handelt. Geringe Wartezeiten sind einzuplanen und im Tagesablauf nicht immer vermeidbar.

 

Bitte bringen Sie zu Ihrem Termin Ahnentafel, Jagdschein und Impfpass mit gültiger Tollwutschutzimpfung mit. Für die korrekte Erhebung der Gattergebühr ist es zudem erforderlich, dass Sie den Mitgliedsausweis des Landesjagdverbandes Baden-Württemberg bzw. Ihres Kreisvereins oder falls Sie von einem anderen Bundesland kommen, den Nachweis, dass Sie dort Mitglied im Landesjagdverband sind, mitbringen.